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eingemeindet seit 01.01.1946 Ortsvorsteher: Eveline Lorenz Trattendorf , einst auch ...weiter
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eingemeindet seit: 01.01.1946 Ortsvorsteher: Andreas Schulze Der Ortsteil Weskow ...weiter
Trattendorf

eingemeindet seit 01.01.1946
Ortsvorsteher: Eveline Lorenz

Trattendorf , einst auch „Dratendorf“ geschrieben, wurde 1527 erstmals nachweisbar erwähnt. Der Ort hat seinen Ursprung in Dubrawa (sorbisch), was gleich „Eichenwald“ heißt. Er gehörte zur Herrschaft Spremberg als kleines Bauerndorf.

1689 lebten in Dratendorf 10 Halbhüfner und 5 Gärtner. Der wachsende Ort mit der Trattendorfschen Heide im Luschken, wo Bauern, Büttner, Gärtner und Häusler wohnten, wurde 1718 als Dratendorf zu Spremberg eingepfarrt.

1850 gab es eine Ziegelei und 6 Gehöfte in der Märzschäferei. Eichen, Tannen, Zeidelweide sowie 5 – 8 Teiche, wo auch Fischaufzucht betrieben wurde, prägten den Ort mit 266 Einwohnern, von denen 247 wendisch sprachen.

1900 hatte der Ort eine Größe von 1.054 ha mit 556 Einwohnern. Gegen Ende des
18. Jahrhunderts wurde die erste Schule gebaut. 1915 war Baubeginn des Großkraftwerkes Trattendorf an der Spree mit 9 Schornsteinen. Ein Jahr später entstand das Lonza-Werk, in welchem Karbid hergestellt wurde.

1920 zählte Trattendorf 750 Einwohner. Weitere Siedlungen entstanden mit der Lehrersiedlung, dem Trattendorfer Hof, Glück Auf, Braune Scholle und Heidewinkel.

1936 entstand eine Lehrwerkstatt. 1938 erfolgten der Bau eines Schwimmbades und der Bau einer Molkerei.

1944 zählte die Bauern- und Industriegemeinde 1.900 Einwohner. Mit der Eingemeindung zum 1. Januar 1946 ging die Selbstständigkeit zu Ende.

1943 wurde ein Hochdruckkraftwerk (als Einheitskraftwerk) jenseits der Spree in Niederschlesien gebaut. Nach Beendigung des Krieges 1945 begann die Demontage des Großkraftwerkes. 1954 erfolgte der Wiederaufbau des Kraftwerkes. In diesem Zusammenhang wurden 8 Wohnlager-Baracken für Bauarbeiter aus der gesamten DDR errichtet. Von 1959 bis 1962 entstanden die Wohngebäude im Artur-Becker- und im Adolf-Diesterweg-Ring als Unterkunft für die Arbeiter im nahe gelegenen Kraftwerk.

1960 wurde die LPG „Artur Becker“ Trattendorf gegründet. In den Folgejahren entstand ein Gemüsekombinat für die Pflanzenproduktion unter Glas. Die Einweihung der Adolf-Diesterweg-Schule erfolgte 1961.

Von 1976 bis 1991 fanden viele schöne Wohngebietsfeste statt.

In unmittelbarer Nähe des Kraftwerkes Trattendorf wurde 1980 der Neubau eines Lonza-Werkes errichtet.

1995 konnte ein Gedenkstein für die Opfer der Kriege an dem Standort eingeweiht werden, wo einst das Kriegerdenkmal vom ersten Weltkrieg seinen Platz hatte (vor der ehemaligen Dorfschule).

1999 wählten die Bürger von Spremberg-Süd zum ersten Mal einen Ortsbeirat. Trattendorf wurde somit Ortsteil von Spremberg.

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